Kaltblüter

Friesenpferd

Der schwarze Friese ist eine echte Schönheit. Sein Aussehen hat ihn zu den bekanntesten und beliebtesten Kaltblut-Pferderassen der Welt gemacht. Er hat ein Stockmaß von bis zu 170 Zentimetern, dunkles glänzendes schwarzes Fell und eine lange wellige Mähne, einen beeindruckend schönen Schweif und einen Fellkranz an den Hufen. Er ist einfach eine beeindruckende Erscheinung und ein Hingucker, wo immer er auftaucht. Im Gegensatz zu anderen Kaltblütern wirkt er auch nicht gedrungen, sondern groß, elegant, mit schön geformtem Hals und geschwungene Rücken. Kein Wunder also, dass diese beeindruckende Schönheit an den Königshöfen und bei der feinen Gesellschaft die Kutschen gezogen hat und teilweise heute noch zieht.

Genau wie alle anderen Kaltblüter sind auch die Friesenpferde sehr robust und nervenstark. Sie lassen sich kaum aus der Ruhe bringen und sind kräftig und sanft zugleich. Der Friese hat allerdings einen eigenen Charakter und ist manchmal dickköpfig. Es gab eine Zeit, da waren die schönen Friesen beinahe ausgestorben. Zum Glück sind sie das nicht. Heute werden Friesen als Kutschenpferde eingesetzt. Man kann sie aber auch hervorragend reiten. Die schöne Erscheinung, der geschwungene Gang und ein par Dressurfiguren ergeben eine erhabene Performance. Der Friese ist eben das perfekte Show-Pferd und schon ein Hingucker, wenn er sich gar nicht bewegt.

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