Kaltblüter

American Quarter Horse

Der Name sagt es schon: Das American Quarter Horse kommt aus den Vereinigten Staaten von Amerika. Allerdings ist es dort nicht natürlichen Ursprungs. Die Einwanderer verschiedener Regionen der Welt brachten ihre Pferde mit in die USA und dort wurden sie dann fleißig gekreuzt. Heraus kam eine Mischung aus irischen Ponys, Andalusiern, Berbern, Arabern und einigen mehr. Das American Quarter Horse war geboren.

Seine Gene sieht man dem Pferd an. Es hat ein Stockmaß von bis zu 160 Zentimetern, wiegt bis zu 650 Kilogramm, wirkt insgesamt sehr eckig und kräftig, hat aber einen kleinen, zierlichen Kopf und entsprechend kleine Hufe. Das American Quarter Horse ist schnell, aber nicht besonders wendig. Das lässt der Körperbau nicht zu. Farblich ist alles möglich. Das Quarterhorse ist nicht so gelassen wie seine Kaltblüter-Artgenossen. Es kann durchaus sensibel sein und sich auch mal erschrecken. Allerdings ist es kräftig, arbeitswillig und zuverlässig.

In jüngster Zeit wird das American Quarter Horse bei uns vornehmlich beim Westernreiten eingesetzt. Nicht nur die Optik passt zum Cowboy, auch die Klugheit und der Ehrgeiz der Rasse zahlen sich bei den Wettkämpfen aus. Das American Quarter Horse lässt sich sehr gut reiten, kann aber auch vor die Kutsche gespannt werden.

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bard